Gärten

Frischer Wind weht sanft
Noch müde glänzt im Morgenlicht der Kirschlorbeer
Die Wolken vertreibend, lächelt der Frühling weit und breit

Gärten sind Heiligtümer, die lachen und weinen

Gärten sind Quelle der Liebe
Still, im Zauber der Geduld,
die Fragen des Alltags einfach lieb habend,
sind Gärten Fluss des Lebens, vielleicht
eines fremden Tages ganz allmählich
mündend in ein Blütenmeer

Ein Garten ist Seele seines Gärtners
Lauschen wir tief,
Spricht er natürlich die Sprache unseres Herzens

Abgrund nah ist er Licht auf unser`m Wege,
einfach sich selbst liebend,
geborgen im Ozean der Sorge

Gärten sind Heiligtümer, die lachen und weinen

Vom Glück des Frühlings

(Muttertag, seit Wochen hat es nicht geregnet)

Du, Frühling, kindlich Lächeln im Schoße der Welt
grünst und blühst rein um deiner selbst willen

Mitte Mai, es ist Muttertag
Still! Trommelklänge auf dem Fensterblech
Du, Frühling, dich einfach in Schönheit offenbarend,
der Himmel tanzt
Herrlich im Lichterglanz Frieden fällt
regenreich vom Dach der Welt

Du, Frühling, dich in Ganzheit lieblich umarmend,
öffnest spielend die Herzen
Schweigend stillst du den Hunger,
heilend die Kriege der Welt

Singst Wiegenlieder auch
wenn braunes Laub einfach fällt
wenn Äpfel mit roten Backen Kindern Freude machen
und winterlich mild wohl behütet in Eis und Schnee

Dir Frühling, Mutter und Kind,
Alles liebe zum Muttertag!