Tulpenblüh`n

Tulpenblüh`n
Wegbegleiter für meine wundervolle Tochter Laura

Bunter Duft, am Gartenzaun, der Frühling tanzt
Der Vorhang weicht, ein Augenblick, dem Himmelreich

Wolken weinen
Bangen bitterlich, verharrt das Land
Im Schwarz der Nacht, Dämmerlicht, am Gartenzaun

Wohlauf, kräht da der Hahn
Bäume schlagen Purzelbaum
Urvertrau`n in Rot und Blau
Tulpenblüh`n, bunter Duft am Gartenzaun

Frühling

Gedanken zum Ostermontag, Geburtstag meines Bruders Karsten

Frühling

Ewig Kind, und wunderbar
Ein Märchen, lebendig und wahr

Im Herzen verloren…
Des Frühlings Milde einfach schweigt
Da, sanft in Weiß
Der Winter, lächelt weit

Am kahlen Ast, bald süß der Abend klingt
Das braune Blatt, ganz frei und leicht, im Winde schwingt
Ewig Kind, und wunderbar

Ein Märchen, lebendig und wahr

Ein Atmen, ein Lächeln

Ein Atmen
Ein Lächeln blüht auf
Grenzenlos schwerelos
Frei in Raum und Zeit
Dunkelheit…..
Licht der Stille, umarmt den Geist
Der Wind, er schweigt
Das himmlische Kind, es weint

Nackte, Gestalten, runzeln die Stirn….?
…..Der Frühling spielt sein Lied
Tränen, offene Meere, strömen herab

Wahrlich, in Pfützen ist das All Zuhaus
Der braune Herbst ruht sich aus

Ein Atmen, ein Hauch, grenzenlos schwerelos
Spuren im Staub,… ein Lächeln blüht auf
Frei, in Raum und Zeit

Entdeckung

Geburt des Frühlings

Festlich in Stille, steht hell der Stern
Fern hungriger Schreie
Scheinbar, unerreichbar – die Unendlichkeit

Wie herrlich duften Wolken, Väter und Töchter weltlicher Meere
Ob es wohl schneit??

Horch!
Sanft im Klang, Kronen in kahlen Ästen
Abenteuer…. tragen allmählich, den Winter, zu Grabe
Frühling, ein Lächeln in Tränen

Erwachen wird der Prinz, wo Himmel und Erde sich küssen
Noch ruht er geborgen,
im Leib, in Wehen sich windend
Gezeugt, Dank braunem Laub und gold`nem Sommerwind

Still……singt die Amsel vertraut ihr Lied
Vereint.…. gedeiht das Kind
Gnade! Gebärend im Schrei springt das Ei

Milde ziehen die Winde
Gewiss, Gott weiß, ob es noch schneit!
Eilt denn die Zeit?

…Tanzend den Atem, im Wandel, sie weilt

Winter – Hafen der Stille

Das Jahr hat begonnen – Gott besonnen
Karg ist das alte gegangen,
Im Namen aller – gelassen Fragen und Bangen
In Ganzheit einfach vollkommen – an Worten offen, Atmen und Hoffen
In Ehren, was wird das neue bescheren?

Offenbaren wird es sich – Zweifellos
In Klarheit mit Ängsten und Nöten wundervoll bunt wundervoll rund,
Sich umarmen herrlich in Strenge,
Vergeben im Geben
Richten im Rechten
Im Wesen wesentlich – wirken in Werken, maßvoll ankernd im Atem

Eisig bereitet, was gestern gewesen, glorreich für morgen den Segen
Ob es wohl schneit?

Herein bricht der Himmel spielend sein Spiel
Heldenhaft beugen sich Bäume
Zu nächtlicher Stund ganz in weiß ruhend am Grund

Warm dankt der Tag
Der Mittag stimmt ein
Sanft im Schritt bittet der Abend herein
Stille daheim
Im Mondschein bei Nacht vereint sich das All
ganz und gar himmlisch irdisch liebend als Paar

Winterlich mild singt der Wind

Im Gedicht wiegt sich die Welt
Leise, wie das Lächeln des kranken Mannes,
endlos gefangen im Schrei der liebenden Frau

Winterkind

Dankend, im Wink der Zeit, fällt einsam das Blatt,
haltlos gelassen am schwach klagenden Ast,
klärend genährt, weise gereift, frei im Geist.

Ganz und gar, wach und klar Zuhaus` im Urvertrau`n
lädt ein die Bank – gabenrein die Winterzeit.
Denn festlich hat es geschneit.

Frühlingshaft leicht, in Wehen sich windend, kehrt heim, alt und kahl der atmende Ast,
getragen vom kindlichen Lächeln, erfüllt von grenzenlosem Mitgefühl.

Schweigsam heilt sanft der Geist im Saft der Zeit.

Still – spielend im Winde,
in Erdgesängen glänzender Spross,
liegt wahrlich das wahre Gold der Welt.

Eisig im Strom der Zeit weilt die schöne heile Winterzeit.

Weihnachten – Ein Gruß zum neuen Jahr

Müde gähnen lange dunkle Tage
Wiesen und Wälder schlummern im Dornröschenschlaf
Oh!
Wie schön!
Herrlich, endlos weit, scheinen Nebelfelder
Fein verschleiert schlafen Häuser
Dächer decken sich winterlich warm mit weißen Mänteln zu
Still blinzeln Eiskristalle lieblich miteinander

Fichten und Kiefern sehen sich kaum
zugedeckt versteckt im Nebelhauch
Hohe Tannen, ganz klar, warten mal gelassen
Himmlisch still glitzern Nadelspitzen
Sie bewegen sich nicht
Bäume, groß und klein, haben nasse Füße
Alte Zweige atmen heiser und leise
Kahle Äste reichen sich wärmend die Hände
Mit Eisblumen festlich geschmückt
verzaubert sich traumhaft braunes Laub
Grüne Büsche flüstern vergnügt
Hübsch im Frühlingskleid spüren sie ihr Glück
Vögel flattern hungrig flink und frech um` s Futter herum
Kalte Winterwinde singen Wiegenlieder
Kunterbunt duftet die Luft

Kinder wissen insgeheim
Weihnachten kommt einfach so von ganz allein

Hellwach ist jetzt der Himmel
Fröhlich lächelt er herab
Goldene Sterne staunen bloß
Weihnachten ist da!
Groß ist die Freude
Märchenhaft klar werden Wünsche wahr

Das Fest geht vorbei
Ob es bald schneit?
Wann kommen wohl die ersten Blüten, weiß wie Schnee?
Sommermond und helle Sterne erzählen glanzvoll Abenteuer
Nacht für Nacht lauschen Bäume tief vertraut
Ist der Tag mal traurig, streicheln Regentropen sein Gesicht
Regenbogen feiern farbenfroh am Himmelszelt
In sonnigen Blumen leuchten wahre Wunder
Köstlich rote Äpfel sagen lachend dankeschön

In Mama`s Lächeln glänzt der Weihnachtsschmuck
Ein Geschenk für jeden Tag!

Das Fest ist längst vorbei
Doch Weihnachten bleibt
Das ganze Jahr, Jahr für Jahr

Dezember

Still im Dämmerlicht schläft der Tag

Ein Mantel, winterlich dick aus zartem Grau, deckt sanft die Erde zu
Geduldig, Stund um Stund, ruht der Wurzelgrund an langen dunklen Tagen
Braunes Laub schmiegt sich vertraut

Verschwunden sind Wiesen und Wälder, kunstvoll versunken im Dunst
Häuser, Bäume und Sträucher verstecken sich im Nebelblick
Alles scheint EINS, heil und ganz, Hand in Hand
Märchenhaft glänzt der Gnadenpfad
Mächtig warm hält sich das kahle Land

Schön sind betende Gesten,
geboren offene Tore, tief die Sicht

Blumen, eisig fein, umarmen Ast und Blatt.
Glanzvoll, nah und klar, erstrahlt die reine Pracht
Hängende Blätter taumeln verzaubert am Baum.
Gemeinsam heilsam atmen Bäume, leise in Blütenweiß

Weise schweigt die dunkle Zeit,
sich friedlich sehnend nach dem Gabentisch

Staunende Augen laden dankend ein in trautes Heim

Dämonen finden selig nach Haus
Dunkle Spuren wehen hinaus

Still, in heller Freude lodern Flammen
Wunderbar duftet das Mahl

Hohe Tannen lachen insgeheim
Kindlich lächeln Kiefern und Fichten
Zierliche Zirben am Haus halten fröhlich die Ärmchen auf

Und da
Sommerlich warm Sonnenglanz so nah
Herbstgräser tanzen festlich geschmückt
Frühlingshaft leicht im trüben Winterwind

Weihnachten im Augenblick
Ein Weihnachtsgruß vom ganzen Jahr

November – Gedicht

November – Du stilles Gedicht

Nichtstun – Ruhen – Ausruhen!

Blatt für Blatt – fallend einzigartig – ruht nun aus am auserwählten Platz,
im Dasein des ewigen Augenblicks.

Vergnügungen im Augenblick! – Berührungen im Glück!
Gehen geschehen lassen! – Verstehen entstehen lassen!

Schweigen! Schweigen lädt ein.
Schweigen daheim – Seite an Seite – allein!

Und dann!
Nach einer Weile!…………..
……Glitzern – himmlisches Glitzern – stillendes Glitzern!
Glitzernde Stille! Glitzernde Stimmen!

Stiller Novemberwind!
Ein stilles Gedicht!
Ein Himmelsgedicht! Ganz nah!

Der Atem steht still. Die Erde hält still!
Dichtende Perlen! Leuchtende Perlen!
Perlenketten erhellen die Welt.

Seiden behangen wandelt das Land.
Himmlisches Heil – weit und breit!
Mitgefühl – bedingungslos – grenzenlos – berührend – überall!
Frei scheint der Weg in die Tiefe der Meere.

Gütig umhüllt weilen Bäume, Büsche und Steine.
Sie sehen sich nicht – dicht an dicht – jeder für sich – in Liebe und Leid.
Weiße Gewänder kleiden Wälder, – Wiesen und Felder,
sanft wallend – tanzend – auf und ab – auf und ab –
WiegeLieder – WiegeSchritte –- segenreich für Berg und Tal.

Feierlich reihen sich Nebel ein – in irdisches Sein.
Kaiserliche Hoheit bewegt die Welt!
Tief und fein – tief und rein!

Schornsteinqualm und Nebelschleier – feiern – im Duett.
Gräser lachen tanzend mit Drachen.
Taktvoll trommelnd klatschen Regentropfen.

Aus Häusern tönen Klänge ländlicher Gemächlichkeit.
Kinder singen, Lieder klingen.
Warme Stuben duften nach Kuchen
Bei Kerzenschein und knisterndem Feuer schmecken Geschichten quicklebendig,
Knackig rote Äpfel und knackende Nüsse verführen genüsslich zu spannenden Abenteuern.
Streitereien reimen sich leicht in Leckereien.

Wunden wachsen, geduldig ruhend, wunderbar, zu wahren Wundern.
Wundervoll rund und kunterbunt ist die Welt.

Vögel , auf Tannenspitzen sitzend, warten selig auf den ersten Schnee.
An knorrig alten Ästen träumen Knospen, sorglos dankend, von wohlig warmen Sommertagen.