Gärten

Frischer Wind weht sanft
Noch müde glänzt im Morgenlicht der Kirschlorbeer
Die Wolken vertreibend, lächelt der Frühling weit und breit

Gärten sind Heiligtümer, die lachen und weinen

Gärten sind Quelle der Liebe
Still, im Zauber der Geduld,
die Fragen des Alltags einfach lieb habend,
sind Gärten Fluss des Lebens, vielleicht
eines fremden Tages ganz allmählich
mündend in ein Blütenmeer

Ein Garten ist Seele seines Gärtners
Lauschen wir tief,
Spricht er natürlich die Sprache unseres Herzens

Abgrund nah ist er Licht auf unser`m Wege,
einfach sich selbst liebend,
geborgen im Ozean der Sorge

Gärten sind Heiligtümer, die lachen und weinen

Vom Glück des Frühlings

(Muttertag, seit Wochen hat es nicht geregnet)

Du, Frühling, kindlich Lächeln im Schoße der Welt
grünst und blühst rein um deiner selbst willen

Mitte Mai, es ist Muttertag
Still! Trommelklänge auf dem Fensterblech
Du, Frühling, dich einfach in Schönheit offenbarend,
der Himmel tanzt
Herrlich im Lichterglanz Frieden fällt
regenreich vom Dach der Welt

Du, Frühling, dich in Ganzheit lieblich umarmend,
öffnest spielend die Herzen
Schweigend stillst du den Hunger,
heilend die Kriege der Welt

Singst Wiegenlieder auch
wenn braunes Laub einfach fällt
wenn Äpfel mit roten Backen Kindern Freude machen
und winterlich mild wohl behütet in Eis und Schnee

Dir Frühling, Mutter und Kind,
Alles liebe zum Muttertag!




Ein Lächeln,…ein Lächeln für die Welt

Still, ganz still. Bunt blüht die Welt. Wunderbar duftet der Frühling. Endlich ist er da nach langen kalten Wintertagen. Sanftes Grün wärmt zärtlich das Gemüt.
Ein Lächeln,… ein Glücklichsein Augenblick für Augenblick, Erfüllung vollkommen.
Ausgangssperre, Besuchsverbot! Auf einmal haben wir Zeit.

Gedanken tauchen auf aus dem Nichts, sorglos ziehend wie Wolken im All.
Wo kommen wir her? Wo wollen wir hin? Wo geht die Reise hin? Immer höher, immer schneller,
immer weiter? Immer mehr wollen wir bewältigen, und auch noch glücklich sein.
Und nun? Auf einmal steht alles still – alles ruht – hier und jetzt! Was fangen wir an mit so viel Zeit? Nach so langer Zeit!

Siehe da! Still, ganz still! Der Kirschbaum blüht.
Ruhig und tief atme ich ein. Wie schön und friedlich ist der Augenblick!
Der Körper entspannt. Wie Mutter Natur! Er umarmt Fragen und Angst.
Denn der Geist ist Zuhause ganz bei mir – hier und jetzt. Gestern ist vorbei und Morgen noch nicht da.
Ausgangssperre! Blumen lächeln am Wegesrand.
Still, ganz still, ein Lächeln in mitten der Angst. Bunt scheint die Welt.
Horch!! Freude kommt auf – hier und jetzt.

Freundlich atme ich ein
Freude atme ich aus
Hinaus in die Welt

Ja, so soll es sein!
Krise, Schicksalsschlag, ich erinnere mich, damals vor 10 Jahren.Eine Welt brach zusammen, und mit ihr die Familie. Angst! Panik! Warum?
Was hatte ich falsch gemacht, ein Leben lang?? Und dann Stille. Auf einmal war alles richtig, wie es war. Gott sei Dank!! Mit einem Lächeln!
Ein Neuanfang!

Geheimnisvoll birgt jede Krise die wunderbare Chance für einen Neuanfang in sich.
Vielleicht werden aus Tätern und Opfern liebende Menschen mit mehr Mitgefühl und Verständnis.
Vielleicht entwickelt sich ein respektvolleres Miteinander und ein tieferes Verstehen aller Dinge.
Vielleicht wächst ja ganz allmählich eine Gesellschaft mit mehr Menschlichkeit heran, angefangen bei mir selbst. Vielleicht können wir so eines Tages unseren Traum lebendig werden lassen, jeder für sich und alle zusammen, und die wahren Wunder des Lebens wirklich berühren.Fangen wir doch einfach an und gärtnern, und gärtnern mit uns selbst – hier und jetzt.
Wir pflanzen ein Lächeln – hier und jetzt.
Hier und jetzt – ein Lächeln für die Welt.

Geduld

Urgesetz, Urgesetz des Universums, Urgesetz aller Lebewesen
Bäume erzählen uns davon, wenn wir ihnen zuhören, ganz in Stille.
Schweigend in Würde und Achtsamkeit leben sie ihr Schicksal,
einzeln und frei und brüderlich wie ein Wald.
Dazu fallen mir die zauberhaft wahren Worte des Rainer Maria Rilke ein,
die ich heute mit ganzem Herzen lebe und gerne mit euch teile,
besonders in dieser schweren, undurchsichtigen Zeit voller Angst und Ungewissheit.

Über die Geduld

Man muss den Dingen
die eigene, stille
ungestörte Entwicklung lassen,
die tief von innen kommt
und durch nichts gedrängt
oder beschleunigt werden kann,
alles ist austragen – und
dann gebären…

Reifen wie der Baum,
der seine Säfte nicht drängt
und getrost in den Stürmen des Frühlings steht,
ohne Angst,
dass dahinter kein Sommer
kommen könnte.

Er kommt doch!

Aber er kommt nur zu den Geduldigen,
die da sind, als ob die Ewigkeit
vor ihnen läge,
so sorglos, still und weit…

Man muss Geduld haben

Mit dem ungelösten im Herzen,
und versuchen, die Fragen selber lieb zu haben,
wie verschlossene Stuben,
und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache
geschrieben sind.

Es handelt sich darum, alles zu leben.
Wenn man die Fragen lebt, lebt man vielleicht
allmählich,
ohne es zu merken,
eines fremden Tages
in die Antworten hinein.

Umarmungen im Augenblick

Nach einer unruhigen Nacht mit Gedanken und Träumen ist das Aufstehen schwer. Doch Kater Obelix weckt mich sanft. Hell scheint die Frühlingssonne ins Fenster. Da, ein tiefer Atemzug! Langsam kommt Freude auf und die Lust aufzustehen.

Während ich genußvoll meinen Tee schlürfe, frühstückt Obelix an meiner Seite. Im alten weichen Ledersessel ist es sehr gemütlich. Schluck für Schluck wärmt der heiße Tee meinen Bauch. Mehr und mehr entspannt der ganze Körper. Bei einem Blick nach draußen kommt gute Laune auf. Der Teich ist gefroren und glänzt märchenhaft. Hell lacht die Sonne am blauen Himmelszelt. Die müden Knochen werden munter. Eine Energie der Liebe durchströmt allmählich alle Muskelzellen. Auch der Nacken lässt los vom Dunkel der Nacht. Bunte Vögel zwitschern föhlich durchs offene Fenster. Meine Atemzüge sind tief. Liebevoll fühle ich mich umarmt. Freundlich atme ich ein und Freude atme ich aus, hinaus in die Welt. Der alte Kater schmiegt innig schnurrend sein Köpfchen an meine Brust. Friedlich im Hier und Jetzt erwacht der Tag. Alles ist schön, wie es ist. Corona und die Angst weilen weiterhin unter uns. Während ich selbstbeswusst atme, nehme ich die Krise einfach wahr. Ich erkenne, dass ich sie weder ändern noch kontrollieren kann.

Also umarme ich das Schicksal ganz natürlich, wie ein Baum, einatmend und ausatmend. Wie ein Baum, der das ständig wechselnde Wetter einfach geduldig an sich vorüberziehen lässt – in sich ruhend – fest verwurzelt mit dem Erdgestein.

Weit und offen ist mein Herz, und der Verstand ruhig und klar. Liebevolle Atemzüge zaubern ein leichtes Lächeln auf meine Lippen. Ich umarme die Welt. Ich umarme Corona. Alles scheint richtig, wie es ist. Mit wundervollen Klängen der Bambusflöte meines Partners Gerhardt, die gerade zärtlich meine Ohren massieren, wünsche ich uns allen einen wunderschönen Tag

Bis bald Carola

Lächeln für die Welt – Lächeln für Corona

Zur Zeit regieren Angst, Panik, Unsicherheit und Zweifel überall, ganz gleich, wo wir hinhören. Nur in China scheint sich das Leben wieder zu normalisieren.
Angst ist wohl die Krankheit unserer Zeit. Schon seit Jahren steigt die Zahl pychisch Kranker dramatisch. Die Hektik im Alltag nimmt kontinuierlich zu. Nur wenige wissen, wie man so richtig zur Ruhe kommen kann. Die meisten haben das nie wirklich gelernt. Was ganz normal ist. Nur wenn es knallt, wenn das Schicksal zuschlägt, wie jetzt auf der ganzen Welt, sehnt man sich nur noch nach Frieden, Entspannung und Klarheit. Nach tiefem Verstehen!
Wir wünschen uns, die Angst, mit all den negativen Gefühlen, die uns erdrücken, irgendwie loszuwerden. Wir denken vielleicht sogar, dass wir die Angst bekämpfen müssen, um sie abzuschütteln.
So habe ich fast ein Leben lang gedacht. Bis ich vor Panik nicht mehr weiter wußte. Die lang ersehnte Wende, eine tief greifende Erkenntnis kam während der ersten Atemmeditation vor 8 Jahren. Ich beobachtete mich selbst, meinen Körper und meinen Atem. ich war ganz bei mir. Ich fühlte mich zuhause und ganz geborgen in mir selbst. Statt Angst spürte ich inneren Frieden. So ein schönes Gefühl hatte ich nie zuvor erlebt. Von da an wußte ich, von da an war mir klar, dass alles Glück der Welt nur von innen kommt. Heute weiß ich, ich kann es einfach einatmen und einfach ausatmen. Ich kann es schöpfen aus einer unversiegbaren Quelle. Es strömt durch mich hindurch. Es umarmt mich wie eine Mutter, die ihr Kind beruhigt, voller Liebe und Achtsamkeit. Ihr sanftes Lächeln überträgt sich auf ihr Kind. Das nenne ich ein Wunder der Natur, ein Wunder der bewussten Atmung, die die Energie der Achtsamkeit erzeugt.
Die Energie der Liebe!
Seitdem pflanze ich auf dies Weise, bewusst atmend ein Lächeln in mir selbst und schenke es meinen Mitmenschen. Menschlichkeit hat bei mir selbst angefangen.
Dieses Gefühl von bedingungsloser Lieber erfüllt jede Körperzelle in mir. Ich kann nicht anders, als es mit euch zu teilen. Sonst ersticke ich traurig daran. Ich schreibe also, wie mir der Schnabel gewachsen ist und bin glücklich dabei. ich umarme mich selbst und die Welt. Ich fühle mich frei, mein Herz ist offen und weit, der Verstand ruhig und klar. Bewusst atmend spüre ich Mut statt Angst und Kraft statt Niedergeschlagenheit.
Die ganze Welt steht still. Das hat für mich einen tiefen Sinn und lädt ein zum Atmen und Sein, zum liebevollen Miteinander ganz natürlich wie Mutter Natur. Denn sie lebt es uns vor, Augenblick für Augenblick.
Mein Partner Gerhardt lädt ein gemeinsam in Stille seiner japanischen Bambusflöte zu lauschen,die wie Wind und Wasser, wie das Rauschen der Bäume und wie der Gesang der Vögel klingt, täglich um 19 Uhr in facebook.
https://www.facebook.com/search/top/?q=gerhardt
Ich werde euch ab jetzt regelmäßig von den Wundern der bewussten Atmung erzählen, bei einer Tasse Tee oder Kaffee, in der Mittagspause oder beim Staubsaugen und Wäsche aufhängen. Bis dahin! Passt gut auf euch auf.
Mit einem Lächeln
Carola