Frühling

Frühling
(inspiriert durch einen wunderbaren Menschen, Frau Dr. Wittmann-Kögel)

Frühling ewig Kind und wunderbar
Ein Märchen lebendig und wahr

Still des Frühlings Milde schweigt
Vor Kummer und Leid
Das Himmelreich ein Augenblick verborgen scheint

Blütentanz, Blumen in Weiß
Märchenhaft
Da, der Winter lächelt weit

Am kahlen Ast bald süß der Abend klingt
Das braune Blatt ganz frei und leicht im Winde schwingt…
…ewig Kind und wunderbar

Ein Märchen lebendig und wahr

Ein Atmen, ein Lächeln

Ein Atmen, ein Lächeln

Ein Atmen, ein Hauch, ein Lächeln blüht auf
Grenzenlos schwerelos
Frei in Raum und Zeit

Dunkelheit…..
Licht der Stille umarmt den Geist
Der Wind, er schweigt
Das himmlische Kind, es weint

Nackte, Gestalten, runzeln die Stirn…
…..Der Frühling spielt sein Lied
Tränen, offene Meere, strömen herab

Wahrlich, in Pfützen ist das All Zuhaus
Der braune Herbst ruht sich aus

Ein Atmen, ein Hauch, grenzenlos schwerelos
Spuren im Staub,… ein Lächeln blüht auf
Frei in Raum und Zeit

Entdeckung

Entdeckung
(Geburt des Frühlings, zum 16. Geburtstag meines Neffen Bèla)

Fern, festlich, steht still der Stern
Scheinbar unerreichbar – die Unendlichkeit

Wolkenduft ganz klar umarmt das Land
Ob es bald schneit?

Die Amsel lauscht vertraut
Horch…sanft im Klang – Kronen in kahlen Ästen

Ein Lächeln trägt feierlich den Winter heim
Frühling – wo Himmel und Erde sich küssen
Blüten – Dank braunem Laub und gold`nem Sommerwind
Früchte ruhen wohl – sorglos geborgen

Lieder klingen, Tränen rinnen
Der Mond schenkt seinen Segen
Im Tanze – allmählich gebärend, gedeiht das Kind

Eilt denn die Zeit?

Heil im Geiste sie weilt
Wahrhaftig – Gott weiß, ob es noch schneit

Winterwind

Einsam scheint am kahlen Ast sommerlich das braune Blatt

Wie lang es wohl hält?
Wann es wohl fällt?

Zarte Flocken fallen sanft

Eisig schweigt der Geist der Zeit
Wohl behütet blüht des Frühlings Glück

Still im Winterwind

Winter – Hafen der Stille

Das Jahr hat begonnen, Gott besonnen
Karg ist das alte gegangen,
Im Namen aller, gelassen Fragen und Bangen
In Ganzheit vollkommen, an Worten offen, Atmen und Hoffen
In Ehren, was wird das neue bescheren?

Offenbaren wird es sich – in Klarheit!
Sich umarmen herrlich in Strenge, mit Ängsten und Nöten wundervoll rund, wundervoll bunt
Vergeben im Geben, richten im Rechten,
Im Wesen wesentlich – wirken in Werken – maßvoll ankernd im Atem

Horch!
Im Eise ganz leise bereitet, was gestern gewesen, glorreich für morgen den Segen
Ob es wohl schneit?

Herein bricht der Himmel spielend sein Spiel
Heldenhaft beugen sich Bäume zu nächtlicher Stund ruhend am Grund
Warm dankt der Tag
Der Mittag stimmt ein
Sanft bittet der Abend herein – Stille daheim

Im Mondschein bei Nacht vereint sich das All
ganz und gar himmlisch irdisch als Paar

Einfach schweigsam
weilt das Lachen des kranken Mannes
frei im Schrei der liebenden Frau

Winterlich mild singt still wohl und weise der Wind

Dezember

Still!

Im Dämmerlicht schläft der Tag
Ein Mantel, winterlich dick, zart in Grau, deckt sanft die Erde zu
Geduldig, ruht an langen dunklen Tagen, Stund um Stund, der Wurzelgrund
Braunes Laub schmiegt sich vertraut

Verschwunden sind Wiesen und Wälder, kunstvoll versunken im Dunst
Bäume, Häuser verstecken sich verträumt im Nebelblick
Alles scheint EINS, heil und ganz, Hand in Hand
Märchenhaft glänzt der Gnadenpfad
Mächtig warm hält sich das kahle Land

Schön sind betende Gesten, in finsterer Sicht
geboren offene Tore

Blumen, eisig und fein, umarmen Ast und Blatt
Glanzvoll, klar, erstrahlt die reine Pracht
Hängende Blätter taumeln verzaubert am Baum
……….Bäume atmen leise…..

Kalt – und weise schweigt der Geist
sich sehnend nach dem Gabentisch

Staunen !
Staunen lädt ein in trautes Heim

Dämonen finden selig nach Haus
Dunkle Spuren wehen hinaus

Still, in heller Freude lodern Flammen
Wunderbar duftet das Mahl

Kiefern halten dankend die Arme auf
Kindlich lächeln Fichten
Hohe Tannen lachen insgeheim

Und da!
Sommerlich warm, Sonnenglanz so nah
Herbstgräser tanzen festlich geschmückt
Frühlingshaft leicht, trübe im Winterwind

Augenblick für Augenblick
Ein Weihnachtsgruß vom ganzen Jahr

Erinnerung

für meine Kinder zum Gedenken ihres geliebten Papas

Erinnerung
Ewig jung , wunderbar, rund und bunt

Eifer, Sturm, Dunkelheit
Schreie in die Unendlichkeit

Still!
Der Himmel weint – ganz nah
Sanft im Arm der Nacht das Paradies erwacht

Golden glänzt der Herbst
Mücken schwärmen

Anmut, Klarheit!
Wahre Worte schweigen im Gartenteich

Tränen trocknen, Winde wehen weit

Mild – die Erinnerung weilt
Ewig jung, wunderbar, rund und bunt

Tulpenblüh`n

Tulpenblüh`n
Wegbegleiter für meine wundervolle Tochter Laura

Bunter Duft, am Gartenzaun, der Frühling tanzt
Der Vorhang weicht, ein Augenblick, dem Himmelreich

Wolken weinen
Bangen bitterlich, verharrt das Land
Im Schwarz der Nacht, Dämmerlicht, am Gartenzaun

Wohlauf, kräht da der Hahn
Bäume schlagen Purzelbaum
Urvertrau`n in Rot und Blau
Tulpenblüh`n, bunter Duft am Gartenzaun

Frühling

Gedanken zum Ostermontag, Geburtstag meines Bruders Karsten

Frühling

Ewig Kind, und wunderbar
Ein Märchen, lebendig und wahr

Im Herzen verloren…
Des Frühlings Milde einfach schweigt
Da, sanft in Weiß
Der Winter, lächelt weit

Am kahlen Ast, bald süß der Abend klingt
Das braune Blatt, ganz frei und leicht, im Winde schwingt
Ewig Kind, und wunderbar

Ein Märchen, lebendig und wahr