Tulpenblüh`n


Wegbegleiter für meine wundervolle Tochter Laura
geschrieben für alle Kinder der Welt, besonders für die erwachsenen (Kinder)

Im Himmelreich die Tulpen blüh`n
Ein Augenblick der Vorhang weicht
Lobgesang am Gartenzaun, der Frühling tanzt

Heil in Finsternis Kinderaugen schweigen
Einsam Schmetterlinge weinen, still, ganz still
Abgrund nah Bienen brummen, zärtlich haltend die Hand
In den Kiefern ein Flüstern, innigst singt lieblich spielend der Wind

Im Morgentau stolziert der Hahn, wohlauf und frohgemut
Glitzernd, kleine Hände streichelnd, Bäume schlagen Purzelbaum
In Rot und Blau die Tulpen blüh`n

Zauberei, Urvertrau`n kunterbunt am Gartenzaun

Frühling

Frühling
(inspiriert durch einen wunderbaren Menschen, Frau Dr. Wittmann-Kögel)

Frühling ewig Kind und wunderbar
Ein Märchen lebendig und wahr

Still des Frühlings Milde schweigt
Vor Kummer und Leid
Das Himmelreich ein Augenblick verborgen scheint

Blütentanz, Blumen in Weiß
Märchenhaft
Da, der Winter lächelt weit

Am kahlen Ast bald süß der Abend klingt
Das braune Blatt ganz frei und leicht im Winde schwingt…
…ewig Kind und wunderbar

Ein Märchen lebendig und wahr

Weihnachten – Ein Gruß zum neuen Jahr

Müde gähnen lange dunkle Tage
Wiesen und Wälder schlummern im Dornröschenschlaf
Oh!
Wie schön!
Herrlich, endlos weit, scheinen Nebelfelder
Fein verschleiert schlafen Häuser
Dächer decken sich winterlich warm mit weißen Mänteln zu
Still blinzeln Eiskristalle lieblich miteinander

Fichten und Kiefern sehen sich kaum
zugedeckt versteckt im Nebelhauch
Hohe Tannen, ganz klar, warten mal gelassen
Himmlisch still glitzern Nadelspitzen
Sie bewegen sich nicht
Bäume, groß und klein, haben nasse Füße
Alte Zweige atmen heiser und leise
Kahle Äste reichen sich wärmend die Hände
Mit Eisblumen festlich geschmückt
verzaubert sich traumhaft braunes Laub
Grüne Büsche flüstern vergnügt
Hübsch im Frühlingskleid spüren sie ihr Glück
Vögel flattern hungrig flink und frech um` s Futter herum
Kalte Winterwinde singen Wiegenlieder
Kunterbunt duftet die Luft

Kinder wissen insgeheim
Weihnachten kommt einfach so von ganz allein

Hellwach ist jetzt der Himmel
Fröhlich lächelt er herab
Goldene Sterne staunen bloß
Weihnachten ist da!
Groß ist die Freude
Märchenhaft klar werden Wünsche wahr

Das Fest geht vorbei
Ob es bald schneit?
Wann kommen wohl die ersten Blüten, weiß wie Schnee?
Sommermond und helle Sterne erzählen glanzvoll Abenteuer
Nacht für Nacht lauschen Bäume tief vertraut
Ist der Tag mal traurig, streicheln Regentropen sein Gesicht
Regenbogen feiern farbenfroh am Himmelszelt
In sonnigen Blumen leuchten wahre Wunder
Köstlich rote Äpfel sagen lachend dankeschön

In Mama`s Lächeln glänzt der Weihnachtsschmuck
Ein Geschenk für jeden Tag!

Das Fest ist längst vorbei
Doch Weihnachten bleibt
Das ganze Jahr, Jahr für Jahr

Still und heimlich grinst der Tag

Oh, wie schön!100_9691

Himmelskinder spielen schon – still – in rosa Kleidchen.
Rot sind die Backen – und die Augen so hell!

Fern am Horizont haben Bäume dunkelgraue Mäntel an.

Flugzeuge flöten leise wie Trompeten und Raketen.

Langsam wird der Kirschbaum wach.
Gelbe Blätter fallen müde herab.

Der Horizont lässt die schweren Decken fallen.
Bäume recken sich und strecken sich – im Licht.

100_9705Ah! – Gähnend – und ganz gelassen – stehen auch Mama und Papa auf.
Der Kater lauscht blinzelnd – im Kinderbett.

Golden lächeln die Blätter im Sonnenschein!

Die Zeit steht still.

Auf einmal ist der Himmel grau!
Blass sind die Blätter!

Entspannt schnarcht Opa im Sessel– dröhnend wie ein Mähdrescher!

Die kleine Schwester ärgert sich100_9748
und streichelt den Kater im Bett.

Der Apfel zum Frühstück ist sauer.
Die Banane schmeckt süss und lecker.

Der Tag vergeht – mal launisch grau und ärgerlich – mal fröhlich – kunterbunt.

Still und heimlich grinst er lieb vor sich hin.

Der Tag hat sich lieb!
Er streichelt dich tief!

Nachtgeflüster

Rabenschwarz schweigt die Nacht
Stimmen klingen nah und fern – mitten im Schlaf
Der Tag macht die Augen auf.100_9646

Es ist dunkel und kalt.

Nur die Sterne leuchten hell – hell und still – ganz still.

Flüstern Blätter am Baum? – Sie bewegen sich kaum!
Ist das ein Traum?

Weint da ein Kind? – Heimlich und leise und ganz alleine?
Oder ist es der Wind? – Singend – innig und lieb – friedlich und tief?

100_9758Die Welt steht still!
Sie horcht mit Augen, Nase und Ohren!

Und siehe da – nach einer Weile!

Der Tag atmet auf.
Sanft schaukelnd lauscht er dem Traum.

Eine Träne streichelt über `s Gesicht
Goldene Blätter winken.
Bäume tanzen wild.
Wiegelieder singt der Wind.

Geliebt fühlt sich der Tag.100_9572
Himmelblau umarmt,
geküsst von dunkelrotem Wein,
trocknet die Träne im Sonnenschein.

Sogar dunkle Wolkenschiffe lachen verrückt!

Der schwarze Kater tanzt erstaunt – ganz vertraut – mit seinem Schwanz.

Ein Augenblick – im Glück!

Lieblich – wie ein Gedicht!

Traurig ist der Tag

Traurig ist der Tag – den Tränen nah.
Er wacht nicht auf!
Dick sind die Wolken – der Himmel ganz grau.100_9704
Keine Lust aufzustehen!
Blaue Augen weinen.

Da! – Müde fällt der Blick auf einen dunkelgrünen Nadelbaum.
Groß und stark ist er – und wunderschön!
Helle zarte Blätter leuchten dicht am Stamm – ganz anders – rund und weich sind sie.
Es ist ein Efeu – klein und fein!
Sanft schmiegt es sich an – am harten Stamm.
Ah! Umarmungen! Hier und Jetzt!
Sie haben sich lieb.
100_9698Munter miteinander schaukeln sie im frischen Wind.
Was für ein Spiel – ein Kinderspiel!

Der Tag atmet auf – Oh – wie schön!
Mit glänzenden Augen lächelt er leicht.

Gelbe Blätter wirbeln herum.
Weite Zweige laden sie liebevoll ein.

Der Tag schwingt im Wind – Wie Vater und Kind!

Der Himmel ist grau – ab und zu gemischt mit hellem Blau.
Bunt leuchtet die Welt.
Traurig, ruhig und gelassen tanzt der Schatten im Gras.

Der Tag grinst still vor sich hin.100_9743

Die Winde wehen.
Sie kommen und gehen – mal traurig – mal fröhlich.

Der Tag genießt das Spiel!

Aprikosenroter Duft

Aprikosenrot duftet der Morgen

Süß und lecker schmeckt der Himmel.
Wolkenkinder in weißen Kleidchen spielen Verstecken hinter dicken grünen Zypressen.
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Ah!
Aprikosenrot erwacht der Tag.

Sehr müde ist die Nacht.
Stürmisch, dunkel und kalt tobten die Winde.

Frierende Gräser wärmen sich wiegend im Sonnenlicht.
Der gebrechlich mächtige Kirschbaum schweigt erleichtert.
Er steht einfach still.
Kalte angstvolle Schatten erblassen, brav schlafend auf warmer Wand.

Der schwarze Kater gähnt erschöpft in Papa`s Bett.
Schnurrend legt er sich zur Ruh.

Zärtlicht umarmt vom lachenden Tag, macht die Nacht nun sanft und klar die Augen zu.

Tag und Nacht haben sich gern.

Wie Mama und Papa lieben sie sich.
Wie Bruder und Schwester trösten sie sich.

Weltenkinder feiern

(Zum Geburtstag meiner lieben Kinder Laura und Julian)

Heute – Hier und Jetzt – Augenblick für Augenblick im Glück

Schau mal hier, lausch mal da!100_9548

Ein Tag im Oktober, alltäglich, gewöhnlich!

Er ist ein Gedicht!

Sonnenstrahlen feiern heute mit dir.
Wolkenlaternen wärmen dein Herz.
Fröhlich bunt und hell leuchtet die Welt.
Farbenfroh glänzt das Land für dich.

Blätter fallen lustig bunt und federleicht,
schwebend durch die Sonnenwelt.
Gräser blühen prächtig.
Sie krönen den Tag, dir winkend im Wind.
100_9589Mücken schwärmen wie verrückt.
Zierlich zarte Wiesenblumen schauen staunend zu.
Der edle Sonnenhut blickt dir lächelnd ins Gesicht.
Weiße Falter halten flatternd deine Hand.
Dunkelroter Wein liebt dich feurig wild .
Zarte Efeuranken umarmen dich sanft.
Dicke Zypressen streicheln dir samtig weich über die Wangen.

So rauscht der Tag vor sich hin, wie die wohlig duftenden Wellen im Meer.
Plätschernd über Stock und Stein wünscht er dir viel Sonnenschein.

Wehende Winde und wandernde Wolken singen dir vertraut ihr Liebeslied.

Der Tag hat dich lieb!

Knackige Äpfel schaukeln träumend am Baum

Knackige Äpfel schaukeln träumend am Baum

Unendlich lieb!!!

Wie Mama tröstet er Tränen.
Er hört dir zu
bei Ärger und Nöten
und flüstert dir lächelnd
„Viel Glück“!

Der schmusige Kater
gähnt dir schläfrig zu!

Auch der kalte Schatten
im Gras tanzt mit!

Was für ein Tag!

Flötentöne

Flötentöne

Fliegende Flugzeuge flöten fröhlich.
Die alte Fichte fühlt sich geschmeichelt.
Frech wedelt sie im Wind.
Die Sonne lacht froh,
sorglos glänzend in Weiß.

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Oh, wie schön!

Ein wärmendes lächeln!

Einfach so!

Der Himmel schenkt Vertrauen

Der Himmel schenkt Vertrauen.

Vertraut ist das himmlische Grau.
Gleichmäßig einfarbig, eintönig still ist die Welt.

Die grünen Blätter des Kirschbaums flattern im Wind.
Amseln spielen Verstecken im dichten Gebüsch der netten Zypressen.

Gelassen, mit ausgestreckten Armen, warten die prächtigen Gräser auf Sonnenschein.

Mild ist der Wind.
Regentropfen trocknen.
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Mamas Lächeln wärmt den Raum.

Leuchtende Wolkenlaternen erhellen den Horizont.

Die Sonne blendet im Gesicht.
Der Armschmuck des kleinen Jungen glitzert fröhlich bunt.

Der Tag ist da!
Langsam wird er wach.