Weltenkinder feiern

(Zum Geburtstag meiner lieben Kinder Laura und Julian)

Heute – Hier und Jetzt – Augenblick für Augenblick im Glück

Schau mal hier, lausch mal da!100_9548

Ein Tag im Oktober, alltäglich, gewöhnlich!

Er ist ein Gedicht!

Sonnenstrahlen feiern heute mit dir.
Wolkenlaternen wärmen dein Herz.
Fröhlich bunt und hell leuchtet die Welt.
Farbenfroh glänzt das Land für dich.

Blätter fallen lustig bunt und federleicht,
schwebend durch die Sonnenwelt.
Gräser blühen prächtig.
Sie krönen den Tag, dir winkend im Wind.
100_9589Mücken schwärmen wie verrückt.
Zierlich zarte Wiesenblumen schauen staunend zu.
Der edle Sonnenhut blickt dir lächelnd ins Gesicht.
Weiße Falter halten flatternd deine Hand.
Dunkelroter Wein liebt dich feurig wild .
Zarte Efeuranken umarmen dich sanft.
Dicke Zypressen streicheln dir samtig weich über die Wangen.

So rauscht der Tag vor sich hin, wie die wohlig duftenden Wellen im Meer.
Plätschernd über Stock und Stein wünscht er dir viel Sonnenschein.

Wehende Winde und wandernde Wolken singen dir vertraut ihr Liebeslied.

Der Tag hat dich lieb!

Knackige Äpfel schaukeln träumend am Baum

Knackige Äpfel schaukeln träumend am Baum

Unendlich lieb!!!

Wie Mama tröstet er Tränen.
Er hört dir zu
bei Ärger und Nöten
und flüstert dir lächelnd
„Viel Glück“!

Der schmusige Kater
gähnt dir schläfrig zu!

Auch der kalte Schatten
im Gras tanzt mit!

Was für ein Tag!

Oktobermond – Der Tag

Ein Tag im Oktober, alltäglich, gewöhnlich.

Wolkenschleier und Sonnenstrahlen feiern den Tag – in feinem Weiß und wohlig warm.

Milde Stimmen laden herzlich ein.
Fröhlich bunt und hell leuchtet die Welt.
Farbenfroh glänzt das Land.

Blätter fallen, lustig bunt und federleicht, schwebend durch die Sommerwelt.
Gräser blühen prächtig und krönen den Tag, frei und leicht winkend im Wind.
Zierlich zarte Wiesenblumen schauen einfach staunend zu.
Der edle Sonnenhut blickt der Sonne lächelnd ins Gesicht.
Bienen holen emsig letzte Pollen ein.
Weiße Falter flattern glücklich durch den Blütenschmuck.
Gelbe welke Blätter sonnen sich frei und ungeniert auf winzig kleinen Kieselsteinen.

Rötlich wilder Wein klettert schwungvoll hoch hinauf auf das alte Scheunendach.
Riesig-dickbäuchige Zypressen sind genüsslich ganz bei sich daheim.
Der große Kirschbaum, bereits ein wenig müde, genießt für sich die späte Sommerzeit.
Schlanke Efeuarme tanzen weich und warm um seinen alten Stamm,
umarmend die rissig raue Rinde.

Das Geschehen nimmt einfach seinen Lauf, ganz von allein, endlos natürlich im Sein.

Wie die Wellen im Meer rauscht der Tag gemächlich vor sich hin,
mit wehenden Winden und wandernden Wolken,
die entstehen und vergehen,
die kommen und gehen.

Auf der Straße lärmen fahrende Autos.
Hohe Schornsteine qualmen.
Motorengeräusche ertönen zu Chören.
Grobe Worte fallen, mal hier – mal da.
Seufzende Stimmen und jammernde Blicke gehören zum Tag.
Kinder schreien, tobend und frech, weinend und lachend.
Rege Schritte und fleißige Hände bemühen sich arg.
Tänzelnde Wäsche schwingt munter im Wind.

Der alte schwarze Kater genießt sich selbst liebend im Bett.

Der Tag vergeht, lebendig, bewegend, erregend.

Wie das Wasser im Bach plätschert er so vor sich hin,
sorgsam stolpernd über Stock und Stein,
Stund um Stund im Sonnenschein.

Oktobermond – Der Abend

Müde ist der lange Tag.

Der ruhende Abend naht,
feiernd Freud und Verdruss, beschreibend Sieg und Verlust,
lässt Ärger verblassen, macht Frust zum Genuss.

Während der Himmel, unendlich weit, einfach schweigt,
Augenblick für Augenblick
und Atemzug für Atemzug.

Kühler werden die Lüfte.
Kommend und gehend, sinken sie tiefer, nieder ins Tal.

Die Sonne legt sich sanft zur Ruh.
Sich still verneigend, macht sie allmählich ganz,
leiser und langsamer werdend, schläfrig die Augen zu.

Rot verschleierter Sonnenglanz am fernen Waldesrand
begrüßt nun gähnend die Dämmerstund.

Auf Strassen und in Häusern gehen die laternen an.
Süsses Früchtebrot und lieblich roter Beerenwein laden ein.
Innig klingen die Stimmen.
Mild ist der Wind.
Lautes Gelächter und wirre Silben verfliegen geschwind.

Kinder mit roten Backen tollen im frischen Heu herum.
Der alte schwarze Kater bettet sich froh im goldnen Stroh.

Die Wäsche duftet rein und fein.
Still blitzt die Diele im glitzernden Abendlicht.

Der Garten ruht nun satt und matt
im schützenden Schatten der langen Zypressen.

Amseln hüpfen gemütlich, hungrig suchend, im kühlen grünen Gras.

Früh herbstliche Lüfte gehen unbekümmert.
Stiller und stiller werdend, gähnen auch sie.

Oktobermond – Die Nacht

Und da!
Nach einer Weile!
Stille!
Nur noch Stille!
Ein Funkeln! – In Stille!

Es funkelt so hell!
So… hell!
Der Mond ist da!

Durch die Zypressen blickt der Mond – der Oktobermond!
Ganz nah und groß und doch so… fern!
Heimlich und leise schaut er heraus aus seinem Versteck.

Hell und wach steht er auf.
Leuchtend wie ein Edelstein!
Wie eine Perle – rund und schön!
Ein blühendes Lächeln – schweigend am Horizont!
Eine Blüte – weit und offen – hell orange!
Ein Lichtermeer!
Ein kindlich grinsendes Mondgesicht!

Atemberaubend, bestaunend schön!

Die Welt steht still!
Alles hält inne!

Das Land genießt die Seelenruh.

Reife Trauben hängen dick und friedlich vom Rebstock herab.
Knackig rote Äpfel träumen, eng aneinander geschmiegt, an knorrig krummen Ästen.
Der alte Birnbaum, ganz natürlich mütterlich, wiegt die goldenen Früchte
gütigst in den wohl ersehnten Schlaf.

Braunes Herbstlaub deckt sanft die stille wilde Wiese.

Mehr und mehr umhüllt die Dunkelheit das schlafende Land.
Im seidnen Nachtgewand deckt sie die Erde ganz behutsam zu.
Im Tale gehen die Lichter aus.
Der Wald ist schwarz und schweigt.
Feierlich steigt weißer Nebel auf.

Kateraugen, ganz verzaubert, jagen Abenteuern nach.

Der Mond geht freudig hoch hinauf,
schwerelos und unbekümmert,
wandernd übers weite Dach der Welt.
Mond und Sterne singen lieblich miteinander Kinderlieder.

Nächtlich klar klären sie Ärger und Nöte, zärtlich kämmend Strähne für Strähne.

Entknoten und lockern Sorgen und Zorn, Ton für Ton, Wort für Wort.
Und trösten lächelnd Tränen, in nüchterner Dunkelheit.

Kühne Künste prunkvoll funkelnd verführend,
umarmen längst vergessene Kinderträume,
zaubern wahrhaft runde Wunder,
erhellen die schöne Welt!

Der Mond und die Sterne,
einzigartig, einfach friedlich in Stille, begeistern die Sinne.

Der heilig heilende Mondschein,
ob rund und klar,
ob weiß verschleiert- und nur halb zu sehn,
ob wirbelnd windig begleitet,
vereinigt kindlich die Herzen der Welt.

Ganz verblasst das Jammertal im Schatz der Nacht.

Die Wahrheit vom schmalen Pfade wandelt sich zum segenreichen Blütenmeer.

Drum!!!

Lasst uns sorglos schlafen!
Lasst uns lauschen dem Heil der Natur!
Lasst uns spüren die Schulter von Papa!
Lasst uns fühlen die Küsse von Mama!
Lasst uns träumen kindlich rein!
Lasst uns staunen mit Trompeten und Posaunen!

Lasst uns gemeinsam feiern die Nacht!

Heiter!

Mit Mondschein und goldenen Sternen im Herzen!

Gute Nacht!

Spiele unter grauem Himmel

Oh!

Heute ist der Himmel grau, ganz grau.
Der Wind steht still.

Vögel fliegen wild durcheinander
und schaukeln von Ast zu Ast.
Die dicke Fichte spielt wippend mit.

100_8894Wassertropfen schlafen sanft auf grünen Blättern.
Herbstgräser lehnen müde am Fenster.
Opa gähnt im Sessel.

Der Haferbrei ist lecker.
Der Bauch wird warm.
Die kleine Schwester lacht.

Durch die dunklen Zypressen blinzelt hell die Sonne.
Wassertropfen glitzern wie Perlen im Licht.

Kindlich spielt der Tag.

Wolkenschiffe zum Frühstück

Guten Morgen lieber Tag!

Oh,
es gibt riesige Wolkenschiffe,
Wolkenschiffe zum Frühstück!

Wolkenschiffe wandern, leuchtend bunt.
Zypressen staunen still und stumm,
noch müde küssen sie den Himmel.
Gräser winken wild im Wind
und blicken grinsend in das Fenster.
Der Kater wundert sich und fragt warum,
sich schläfrig sonnend auf dem Bett.

Wohl und schön fühlt sich der Tag,
so wie er ist.
100_9464
Und wenn die Wolken mal weinen,
streicheln die Gräser zärtlich tröstend,
über `s Himmelsgesicht.

So trocknen sorglos Tränen,
auch die von Emil, Frieda und Christina.

Danke lieber Tag!

Aug`für Aug` und Tag für Tag `ne Welt für sich

Regentropfen feiern den August
tanzend mit dem Sommerwind!

Zypressen schütteln sich vor Freude.
Die dicke Fichte tänzelt lächelnd.
Das Gesicht des Scheunendachs
erstrahlt in lieblich rotem Glanz.
Frisch glitzert der Garten im Sonnenlicht.
Wasserperlen wippen fröhlich von Blatt zu Blatt.
Der Kater träumt vom Sonnenschein.
Die warme Suppe wärmt den Bauch
und der Blick ins helle Grau das Herz.

Nein!
Kalter Sommerregen!
Der alte Teemeister
schüttelt sich vor Kälte!
Der Hund weigert sich und schläft am Ofen.

Glitschig kaltes und nasses Gras 
läßt die Füße erschauern.
Sogar die Schnecken bleiben zu Hause!

Der Tag danach:

Oh!
Gold ist der Schatz am Himmelszelt
Die ew`ge Weite feiert leicht verschleiert.
Milde Winde zieh`durch`s kalte Land,
verkündend das Glück mit zarter Hand.
Fröhlich schwingen die Glocken in Igensdorf
streichelnd die Herzen im Hause am Waldesrand.
Gelobt sei der Tag.

Das kalte Nass von gestern war ein Tortenstück vom Glück.
Heute schmeckt die Welt mal anders.

Sommerlich wach ist der Morgen

Schlank und rank schaukelt der Blauregen sanft vor sich hin.
Still und mild und kämt der Wind das lange Fell des kleinen Hundes.

Sehnsucht nach Weite – Lockruf, hinaus in die Welt!
Wandern querfeldein mit heller Herzenslust
befreit von Schmerz und Frust.

Schritt für Schritt Lebendigkeit!
Heiterkeit genießt die Lebenslust.
Der kleine Hund mit Freud` die Beinchen schwingt,
wirbelnd mit dem Wind,
Schritt für Schritt im Hauch des Glücks.

Oh, ` ne schattig, warme Bank an Baumeshand.
Verführerisch der Augenblick
Warm und leicht der Hauch
und streichelnd zart sein Flüstern,
laden fürsorglich zur Ruh` .

Maisfelder, sonnenbadend, weit und breit.
Obstplantagen, froh und munter,
dichte Wälder und Stoppelfelder
begleiten feierlich die Herzensstund.

Der Himmel lauscht ganz klar und treu in reinem Blau,
reichend duftig weiß den Blumenschmuck.

Der kleine Hund vergnügt sich wild und spielerisch im bunten Wiesengrund.

Still verrät ein weises Lächeln das Heil der ganzen weiten Welt.

Einladung

100_9276Welt bewegender Frieden
paradiesisch warme Farben und volle Formen
liebestrunken im Duft der Luft.

Märchen erzählende Wolken kommen und gehen.100_9245
Spannende Dramen spazieren sorglos verwoben am Horizont.
Von Schwere gelähmt steh`n sie fast still.
Aus der Ferne ertönt grell trommelnder Donner.
Hin und wieder ein tröstendes Licht
in zierlich spielenden Himmelskindern,
in bunten blumigen Wundern und schneeweißen wohligen Flocken,
heilend in schmeichelnder Heiterkeit.
Verweilende weinende Traurigkeit
schonend umsorgt von rosigen Frohnaturen.
Ein klärendes Lächeln, nährend und wärmend in der Unendlichkeit
Zeugen von Eintracht und Einssein weit und breit.

Kreisend gleitende Vögel zeichnen Zeilen von Weisheit und Freiheit
ins göttlich bewegende Himmelszelt.
Voller Anmut, sanft und gelassen
schwinden sie in stillen Friedenslinien
im majestätischen Waldesgrün, kräuselnd säumend den Horizont.

Lebendige Sommerfelder wedeln frisch und freudig miteinander.
100_9089Schweigsam teilnahmsvoll warten honiggelbe Ähren dankbar auf die längst ersehnte Ernte.

Hohe sonnengebräunte Gräser beugen sich gütig frischem Wind.
In bunten Wiesenblumen tummeln sich munter brummende Hummeln.

Die Baumallee am Wiesengrund mit dunkelrotem Kirschenschmuck
feiert eifernd den Blick ins helle Licht.

Liebliche Vogelstimmen begleiten das vertrauliche Rauschen der Blätter
im singenden Wind.

100_9210Die alte Bank am Wegesrand erzählt der Welt von Atempausen,
von wandernden Winden in tiefer Lebendigkeit,
von Wahrhaftigkeit und Leichtigkeit in kleinen Liebessschritten.

Ein stilles Lächeln der sagenumrankten Bank
verrät geheimnisvoll das Märchen geborgenen Seins.
Vollkommenes Glück lässt sich wortlos sanft erahnen.

Einladung in die Offenbarung der Ewigkeit.

Sommermärchen

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Sonnengebadete Wolken gehen sorglos ihren Weg.
Unzählige Baumriesen reihen sich streichelnd aneinander.
Lächelnde Zweige winken sich zu.
Mächtige Stämme und kräftiges Blattgrün
zeugen von tiefer Liebe und ewiger Weisheit.
Einigkeit und Freiheit sind hier Zuhause.
Golden glänzt die Sommerwiese im milden Sonnenlicht.
Hochgewachsene Grashalme genießen Licht- und Schattenspiele.
Winzige Insekten schwirren singend von Duft zu Duft.
Atemberaubende Stille und lebendige Frische
verzaubern Augenblick für Augenblick
in märchenhaftes Lächeln.